Der BDA Bremen

An der Gründung des BDA im Jahr 1903 waren auch Bremer Architekten beteiligt und bald bildete sich eine Ortsgruppe in der Hansestadt. Nach zwangsweiser Überführung aller Mitglieder an die Reichskammer der Bildenden Künste versuchte man den kollegialen Zusammenhalt zu retten und ließ bis 1934 im Adressbuch eine gemeinschaftliche Anzeige erscheinen. Die Neugründung nach dem Ende der NS-Zeit erfolgte mit Genehmigung der Militärregierung schon im August 1945. Die Eintragung in das Vereinsregister als selbständiger Rechtsträger erfolgte 1948. Zur gleichen Zeit wurde von den Landesverbänden auch der BDA auf der Ebene der drei westlichen Besatzungszonen wieder gegründet.

Seitdem versucht der BDA, die Qualität des Gebauten zu wahren und zu heben – durch eigene Anstrengung der Mitglieder, durch Diskussionen untereinander, durch Stellungnahmen zu stadtaktuellen Problemen und – seit 1974 in regelmäßiger Folge – durch die Auslobung des BDA-Preises für Bremen und Bremerhaven.  Der BDA lobt außerdem jährlich einen Studienpreis aus, bietet Fachvorträge und Werkstattberichte von auswärtigen Kollegen an, unternimmt Studienreisen, zeigt architekturbezogene Filme und beteiligt sich an Veranstaltungen anderer Organisationen zu Fragen des Bauens und der Stadtentwicklung.

Der BDA, der seine Mitglieder nach Qualitätsprüfung von sich aus beruft, vertritt durchweg etwa 90 freischaffende Architekten in Bremen und Bremerhaven. Zu außerordentlichen Mitgliedern können Personen berufen werden, die sich für die Baukultur einsetzen. Seine Mitglieder gehören der Architektenkammer an und wirken in deren Ausschüssen mit. BDA-Mitglieder haben außerdem den gemeinnützigen Verein zur Förderung der Baukultur gegründet. 

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